Requiem

Endlich, ach, unendlich bist Du frei!
Die Schwärze hat Dich ganz umarmt.
Alles Leben ausgehaucht, vorbei:
Der Tod hat sich zuletzt erbarmt.

Leer und kalt sind Deine treuen Augen,
nichts bleibt von dem, was einmal war.
Kann’s nicht fassen, kann’s erst recht nicht glauben:
Du bist tot und ich noch da.

Du warst immer mein Gedankenstern,
hab Dich zuletzt nicht oft gesehn.
Itzo bist Du mir so endlos fern,
und ich muß dies allein durchstehn.

Endlich, ach, unendlich bist Du frei!
Die Qualen lösten ihren Griff.
In Gedanken bleibe ich Dir treu:
Der Kapitän sinkt mit dem Schiff.

REQUIESCAT IN PACE, Teresa »Terry« Maria Josephine, † 15.10.2011.

2 thoughts on “Requiem

  1. Es ist seltsam, jemandes Ausdruck tiefer trauer zu bewerten. Aber ich wollte gerne sagen, dass mich dein Gedicht sehr berührt. Mein herzliches Beileid(, falls das von einem wildfremden irgendeine Bedeutung hat).

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s